Die häufigste Tumorlokalisation krebsbedingter Sterbefällen bei Männern in den Jahren 2021 bis 2023 war mit 21,6 Prozent die Lunge, gefolgt von der Prostata (12,3 Prozent) und dem Darm (10 Prozent). Bei Frauen führt noch die Brustdrüse mit 17,5 Prozent die Liste an, dicht gefolgt von der Lunge (17,3 Prozent) sowie an dritter Stelle ebenfalls der Darm mit 9,7 Prozent. Dies zeigt der neue Bericht des Robert Koch-Instituts (RKI) „Krebs in Deutschland“, der jetzt veröffentlicht wurde.
„Krebs in Deutschland“ wird seit 1999 alle zwei Jahre aktualisiert veröffentlicht und fasst die wichtigsten epidemiologischen Zahlen für mehr als 30 unterschiedliche Krebsarten und -erkrankungen zusammen. Nach Schätzungen des Zentrums für Krebsregisterdaten (ZfKD) am RKI wurden im Jahr 2023 in Deutschland 517.800 Krebserkrankungen diagnostiziert, davon etwa 276.400 bei Männern und 241.400 bei Frauen. Rund die Hälfte aller Fälle betraf vier Lokalisationen: Die Prostata (79.000), die Brustdrüse (75.900), die Lunge (58.300) sowie den Dick- und Enddarm (55.300).
→ Originalpublikation auf der Website des Zentrums für Krebsregisterdaten des RKIs abrufen