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Die Lungenheilkunde im Nationalsozialismus

Ăśber das Buch

FĂĽr die institutionalisierte Lungenheilkunde, repräsentiert durch die Deutsche Tuberkulose-Gesellschaft (DTG) und das Zentralkomitee zur Bekämpfung der Tuberkulose (DZK), war die Tuberkulose in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts das beherrschende Thema. Auch fĂĽr die Gesundheitspolitik der Nationalsozialisten hatte die Bekämpfung der TB oberste Priorität. Von Beginn der MachtĂĽbernahme an hatten sie in der Medizin einen generellen Paradigmenwechsel vollzogen: Die GesundheitsfĂĽrsorge sollte nicht mehr – wie seit Hippokrates – der Behandlung des einzelnen Patienten, sondern der Gesunderhaltung des „deutschen Volkskörpers“ dienen, getreu dem nationalsozialistischen Grundsatz „Gemeinnutz geht vor Eigennutz“. 


Sonderausstellung Die Lungenheilkunde und ihre Institutionen im Nationalsozialismus

Die Veröffentlichung und Vorstellung des Buchs auf dem 59. Kongress der DGP vom 14. – 17. März 2018 in Dresden wurde von der Sonderausstellung die „Lungenheilkunde und ihre Institutionen im Nationalsozialismus“ begleitet. Dr. Josef Schuster, Vorsitzender des Zentralrats der Juden in Deutschland, sprach ein Grußwort anlässlich der Ausstellungseröffnung.