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02.06.2026 Aktuelles
Publiziert in „Pneumologie“: Neue Nikotinprodukte – zukünftige Verbreitung und Konsequenzen für die Prävention
Neue Nikotinprodukte wie E-Zigaretten, Tabakerhitzer und Tabakbeutel stehen auch im Mittelpunkt einer aktuellen Publikation der Kollegen Wulf Pankow und Tobias Effertz in der Zeitschrift Pneumologie des Thieme-Verlags. Die Autoren warnen vor einer möglichen neuen Generation nikotinabhängiger Konsumentinnen und Konsumenten und sehen die bisherigen Erfolge der Tabakprävention gefährdet. Sie plädieren für konsequente, präventionspolitische Maßnahmen wie höhere Steuern auf alle nikotinhaltigen Produkte, Werbeverbote, Verfügbarkeitsbeschränkungen sowie eine stärkere Gesundheitsaufklärung. Wulf Pankow, Tobias Effertz in: Pneumologie, DOI 10.1055/a-2867-9991
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01.06.2026 Aktuelles
Neue Sprecher der Sektion Tabakentwöhnung und Gesundheitsfürsorge stellen sich vor
Liebe Kolleginnen und Kollegen, wir freuen uns sehr über unsere Wahl als Sprecherin und Sprecher der Sektion E3 Tabakentwöhnung und Gesundheitsfürsorge. Wir, Prof. Dr. Natascha Sommer von der Universitätsklinik Gießen und PD Dr. Matthias Rupp von der Charité in Berlin, freuen uns auf diese neue gemeinsame Herausforderung und möchten die Gelegenheit nutzen, uns auf diesem Wege kurz bei Ihnen vorzustellen. Erste Gelegenheiten zur Mitarbeit und Kooperation, zum Kennenlernen unserer Sektion und uns beiden haben Sie bei unserer Herbsttagung Ende des Jahres vom 13. bis 14. November in Gießen. Wir würden uns sehr freuen, neue Mitglieder in unserer Sektion begrüßen zu dürfen! Das Thema ist sicherlich sektionsübergreifend relevant und wir bieten viele interessante Möglichkeiten. sich einzubringen. Natascha Sommer: Ich habe meine klinische und wissenschaftliche Heimat in der pneumologischen Abteilung der Justus-Liebig-Universität in Gießen, an der ich seit mehr als 20 Jahren tätig bin. Seit vielen Jahren arbeite ich hier als Oberärztin und Leiterin der Allgemein-Pneumologischen Ambulanz. Als Clinician Scientist beschäftige ich mich grundlagenwissenschaftlich und klinisch mit der Pathogenese und Behandlung der COPD, Rauchentwöhnung und insbesondere auch Schädlichkeit von E-Zigaretten. Ein besonderes Anliegen ist mir die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Ich bin mir der besonderen Bedeutung unserer Sektion über die Fachgesellschaft hinaus bewusst und freue mich, in den kommenden zwei Jahren die Sektion E3 zusammen mit Matthias Raspe vertreten zu dürfen. Matthias Raspe: Ich arbeite seit 15 Jahren in der Inneren Medizin mit Schwerpunkt Pneumologie und Infektiologie an der Charité in Berlin, aktuell als geschäftsführender Oberarzt. Mein klinischer Schwerpunkt ist die Thoraxonkologie, worüber ich einen starken Bezug zum Thema Tabakrauchen und Relevanz effektiver Entwöhnungsstrategien habe. Ich durfte zuletzt das Thema Tabakabhängigkeit in mehreren deutschen Leitlinien vertreten. Am Thema „Folgen der Nikotin/Tabakabhängigkeit und Strategien zur Entwöhnung“ reizen mich die Interdisziplinarität und die Vielseitigkeit von gesundheitspolitischen Aspekten, über praktische Fragen der Etablierung von Entwöhnungsangeboten bis hin zur klinischen oder Grundlagenforschung. Ich freue mich sehr auf die Arbeit in der Sektion und darauf, mit vielen Kolleginnen und Kollegen in Kontakt zu bleiben bzw. neu zu kommen. zu den DGP-Sektionen der Sektion beitreten (Mitgliederbereich)
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29.05.2026 Aktuelles
DGP baut Social-Media-Reichweite deutlich aus
Zusammen mehr als 200.000 Aufrufe und 6.000 Interaktionen: Die Social-Media-Kanäle der DGP entwickeln sich weiterhin sehr positiv. Im ersten Quartal 2026 erreichten die Beiträge auf LinkedIn, Instagram, Facebook, YouTube und Spotify immer mehr Interessierte. Plattformübergreifend folgen inzwischen mehr als 8.000 Nutzerinnen und Nutzer den digitalen Angeboten der Fachgesellschaft. „Instagram und LinkedIn sind unsere derzeit wichtigsten Kanäle“, kommentiert DGP-Geschäftsführerin Anja Flender die guten Ergebnisse des Social-Media-Teams.  Im Kongressmonat März verzeichnete allein der DGP-Instagram-Kanal mit 81.391 Aufrufen ein Plus von 279 Prozent gegenüber dem Vormonat, auf LinkedIn waren es 45.970 Aufrufe (+236 Prozent). „Die Entwicklung zeigt das zunehmende Interesse an den digitalen Informations- und Kommunikationsangeboten der DGP. Die Social-Media-Kanäle haben sich als wichtiger Bestandteil der fachlichen Vernetzung und Kommunikation etabliert“, so Flender. „Die Tendenz ist steigend und unser Potenzial noch längst nicht ausgeschöpft“, ist die Geschäftsführerin überzeugt.  Vielen Dank an alle, die unsere Inhalte lesen, teilen und mitdiskutieren!
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28.05.2026 Aktuelles
German Session auf der World Bronchiectasis Conference in Hannover
Am 24. Juni von 15.45 bis 18.00 läuft im Rahmen der World Bronchiectasis Conference in Hannover „The German Session“, das deutschsprachige Symposium, das sich vor allen Dingen an Ärztinnen und Ärzte sowie Praxen- und Studienpersonal richtet. Der Fokus liegt in diesem Jahr auf der Versorgung von Betroffenen mit Bronchiektasen in der fachärztlichen Niederlassung sowie der Bedeutung intersektoraler Schnittstellen.  Für den Besuch kann im Hannover Congress Centrum ein vergünstigtes Tagesticket für 90 Euro erworben werden.  Weitere Informationen unter: www.world-bronchiectasis-conference.org/2026
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27.05.2026 Pressemitteilung
Nach BIÖG-Veröffentlichung: DGP sieht Handlungsbedarf bei Jugendschutz und Nikotinprävention
Die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) unterstützt die aktuelle gesundheitspolitische Debatte über den Schutz von Kindern und Jugendlichen vor nikotinhaltigen Produkten. Die gestern veröffentlichten Daten des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) machen aus Sicht der Fachgesellschaft deutlich, dass Prävention und Jugendschutz in diesem Bereich weiter gestärkt werden müssen. „Die aktuellen Entwicklungen zeigen, dass insbesondere Einweg-E-Zigaretten und aromatisierte Produkte junge Menschen ansprechen“, erklärt DGP-Präsident Prof. Christian Taube. „Was nach Vanille, Cola oder Erdbeere schmeckt, ist für Minderjährige nicht von Süßigkeiten zu unterscheiden. Hier sind wir alle gesamtgesellschaftlich gefordert!“
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27.05.2026 Aktuelles
Profitieren Sie bereits von der Doppelmitgliedschaft für DGP und DGT?
Sind Sie Mitglied der DGP wie auch der Deutschen Gesellschaft für Thoraxchirurgie (DGT)? Dann möchten wir gerne noch einmal an die Möglichkeit der Partnermitgliedschaft erinnern: Für einen Jahresbeitrag von nur 60 Euro lässt sich die Mitgliedschaft in der jeweils anderen Fachgesellschaft flexibel ergänzen.  Der Weg zu diesen attraktiven Sonderkonditionen ist dabei denkbar unkompliziert: Über den DGP-Beitrittsantrag für DGT-Mitglieder oder den DGT-Beitrittsantrag für DGP-Mitglieder. Wenn Sie bereits ohne Partnervorteil in DGP wie DGT Mitglied sind, kann der Rabatt sogar direkt per E-Mail aktiviert werden, um die finanziellen Vorteile nicht verstreichen zu lassen. Mitglied werden
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20.05.2026 Aktuelles
Deutscher Ärztetag beschließt Veränderungen der Musterweiterbildungsordnung: Wichtiges Signal für die Pneumologie
Der Deutsche Ärztetag hat vergangene Woche zentrale Weichen für die Zukunft der ärztlichen Weiterbildung gestellt – mit unmittelbarer Bedeutung auch für die Pneumologie. Besonders wichtig: Die Weiterbildung zum Facharzt für Innere Medizin und Pneumologie bleibt weiterhin auf mindestens sechs Jahre angelegt. Zudem setzte sich die DGP gemeinsam mit weiteren Fachgesellschaften erfolgreich dafür ein, dass mindestens die Hälfte der Schwerpunkt-Weiterbildung weiterhin im stationären Bereich absolviert werden muss.  Die zugrunde liegende Beschlussvorlage entstand seit Ende 2024 in enger Abstimmung der internistischen Schwerpunktgesellschaften unter Koordination der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM). Für die DGP waren PD Dr. Mathias Borst, Leiter der DGP-Akademie, und Dr. Katharina Buschulte, Sprecherin der YoungDGP, beteiligt.  „Für die Pneumologie ist entscheidend, dass die Weiterbildung weiterhin auf einem soliden internistischen Fundament ruht und die gesamte Breite unseres Fachs abbildet – von der spezialisierten stationären und intensivmedizinischen Versorgung bis zur ambulanten Medizin“, betont PD Dr. Mathias Borst. „Die Entscheidung gegen eine Verkürzung erhält die Qualität der Weiterbildung und damit auch der Versorgung unserer Patientinnen und Patienten.“ Dr. Katharina Buschulte ergänzt: „Positiv ist, dass die Weiterbildung künftig stärker kompetenzorientiert weiterentwickelt werden soll. Moderne Weiterbildung muss praxisnah sein und die Perspektive von Ärztinnen und Ärzten in Weiterbildung stärker einbeziehen!“ Künftig soll sich die Weiterbildung stärker am internationalen CanMEDS-Modell orientieren, das ärztliche Kompetenzen und Rollen stärker in den Mittelpunkt stellt. Die DGP will diesen Prozess weiterhin aktiv begleiten. Zur Pressemitteilung der DGIM - Innere Medizin: Ärztetag stärkt breite Weiterbildung und stationäre Erfahrung
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18.05.2026 Aktuelles
Neue Sprecher der AG Psychopneumologie stellen sich vor
Liebe Kolleginnen und Kollegen, beim Kongress in München wurden wir als neue Sprecher der AG Psychopneumologie gewählt und dürfen die Arbeitsgruppe somit in den kommenden zwei Jahren gestalten und weiterentwickeln. Gerne möchten wir Ihnen in diesem Zusammenhang die AG sowie unser inhaltliches Selbstverständnis kurz vorstellen: Die Psychopneumologie beschäftigt sich mit den Wechselwirkungen zwischen Psyche und Lungengesundheit. Im Fokus stehen dabei sowohl der Einfluss psychischer Faktoren, individueller Erlebens- und Verhaltensmuster sowie sozialer Rahmenbedingungen auf die Entstehung und den Verlauf pneumologischer Erkrankungen als auch die psychischen Folgen chronischer Atemwegserkrankungen für die betroffenen Patientinnen und Patienten. Überdies kommt auch der Förderung von Therapieadhärenz und dem Abbau individueller Hürden sowie der Integration nicht-medikamentöser Therapieansätze, insbesondere im Rahmen der pneumologischen Rehabilitation, eine große Bedeutung zu, da diese sowohl die körperliche Symptomatik als auch psychische Belastungen beeinflussen können. Als Arbeitsgruppe verstehen wir uns als interdisziplinäre Schnittstelle zwischen Psychologie und Pneumologie sowie weiteren angrenzenden Fachdisziplinen – von Physiotherapie, über Sportwissenschaft bis hin zur Pflege. Unser Anliegen ist es, den fachübergreifenden Austausch zu stärken, vorhandene Expertise zu vernetzen und Impulse für die Forschung und die Weiterentwicklung der pneumologischen Versorgung zu setzen. Dabei ist es uns ein besonderes Anliegen, die Perspektive der Patientinnen und Patienten sowie verhaltens- und alltagsbezogene Aspekte stärker in die Forschung und Versorgung zu integrieren. Aufbauend auf den bisherigen Tätigkeiten der AG wollen wir in den kommenden zwei Jahren die Bedeutung der Psychopneumologie weiter stärken und die interdisziplinäre Zusammenarbeit ausbauen. Wir freuen uns sehr über das Vertrauen, das uns von den Mitgliedern der AG entgegengebracht wird, und möchten diese wichtige und zugleich verantwortungsvolle Aufgabe mit viel Engagement und Freude an der Zusammenarbeit vorantreiben. Dr. rer. nat. Markus Hayden Am Beginn meiner beruflichen Laufbahn war ich erst für einige Jahre in unterschiedlichen Positionen in Praxis und Wissenschaft tätig, wobei insbesondere Psychosomatik sowie der Wissenstransfer zwischen Forschung, Praxis und Zivilgesellschaft im Vordergrund standen. Seit 2019 bin ich nun als leitender Psychologe und Wissenschaftler in der Klinik Bad Reichenhall tätig. In meiner Arbeit befasse ich mich mit unterschiedlichen Fragestellungen des menschlichen Verhaltens und Erlebens im Kontext von Pneumologie und Rehabilitation. Gerade die Grenzbereiche zwischen Körper, Psyche und Gesellschaft stehen im Zentrum meiner Aufmerksamkeit und es ist mir stets ein großes Anliegen, die Versorgung unserer Patientinnen und Patienten zu verbessern und ihre Lebensqualität zu steigern. Ich freue mich darauf, gemeinsam mit Tessa Schneeberger genau an diesen Themen zu arbeiten und die AG Psychopneumologie noch weiter zu professionalisieren. Dr. rer. med. Tessa Schneeberger Ich bin Physiotherapeutin und als Medizinwissenschaftlerin in der pneumologischen Rehabilitation tätig und arbeite an der Schön Klinik Berchtesgadener Land sowie an der Philipps-Universität Marburg. In meiner Forschung beschäftige ich mich insbesondere mit nicht-medikamentösen Therapieansätzen bei chronischen Atemwegs- und Lungenerkrankungen, auch im Kontext psychischer Belastung und deren Wechselwirkungen mit körperlichen Symptomen. Ich freue mich sehr darauf, an der Seite von Markus Hayden die AG Psychopneumologie in den kommenden zwei Jahren gemeinsam weiterzuentwickeln.
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05.03.2026 Kongress
Abstract-Band für Poster und freie Vorträge jetzt online
190 Seiten kompaktes Wissen: Der Abstract-Band zum DGP-Kongress in München ist jetzt zum Download verfügbar. Von A wie Asthma bis P wie pulmonale Rehabilitation.
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04.03.2026 Kongress
Bühnenprogramm in der DGP-Lounge
Persönlich, nahbar, aktuell - 14 Programmpunkte mit über 50 Beteiligten. Von Leitlinien bis Pneumo-Quiz.
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