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Positionspapiere

T. Greulich, S. FĂ€hndrich, C. Clarenbach et al.

Pneumologie 2020 (efirst)

Dieses Statement wurde erstellt, um einen Überblick ĂŒber Diagnostik und Therapie des Alpha-1-Antitrypsin-Mangels (AATM) zu erstellen. Die Erstellung des Dokuments wurde durch die Deutsche Gesellschaft fĂŒr Pneumologie und Beatmungsmedizin und die Deutsche Atemwegsliga initiiert. Es spiegelt die aktuelle Datenlage wider und bezieht sich auf die vorliegenden Leitlinien und Statements der internationalen und nationalen Fachgesellschaften. An der Erstellung sind deutsche, schweizerische und österreichische Alpha-1-Centren beteiligt.


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T. Greulich, S. FĂ€hndrich, C. Clarenbach et al.

Pneumologie 2020 (efirst)

D. Skowasch, F. Gaertner, N. Marx et al.

Pneumologie 2020; 74: 24–34

WĂ€hrend 90% aller Sarkoidosepatienten eine parenchymatöse Beteiligung der Lunge aufweisen, ist die kardiale Sarkoidose (in weniger als 10% der FĂ€lle klinisch manifest) selten. Generell können alle Strukturen des Herzens von der Granulombildung betroffen sein. Meist jedoch sind das Myokard des linkenVentrikelssowie das Reizleitungssystem beeintrĂ€chtigt. Klinisch manifestiert sich die kardiale Sarkoidose als dilatative Kardiomyopathie oder in Form von Herzrhythmusstörungen wie Vorhofflimmern und/oder ventrikulĂ€ren Tachykardien. Das Spektrum reicht von der benignen, subklinischen Manifestation als Zufallsbefund bis zur lebensbedrohlichen Komplikation, wie akuelle Kohortenstudien zeigen. Diagnostische Schritte und therapeutische Empfehlungen zur kardialen Sarkoidose sollten daher einem einheitlichen Standard unterliegen. Die vorliegende Arbeit ist die Expertenstellungnahme unter dem Schirm der Deutschen Gesellschaft fĂŒr Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) und der Deutschen Gesellschaft fĂŒr Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung (DGK). Die nachstehenden Empfehlungen ersetzen jedoch nicht die Ă€rztliche Begutachtung des individuellen Patienten und Anpassung der Diagnostik und Therapie an dessen spezifische Situation.


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D. Skowasch, F. Gaertner, N. Marx et al.

Pneumologie 2020; 74: 24–34

W. Gesierich, K. Darwiche, F. Döllinger et al.

Pneumologie 2020; 74: 17–23

Die interventionelle Emphysemtherapie bietet ein breites Spektrum an chirurgischen und endoskopischen Optionen zur Behandlung von Patienten mit fortgeschrittenem Lungenemphysem. Zur Sicherstellung der BehandlungsqualitÀt ist eine interdisziplinÀre Zusammenarbeit von Pneumologie, Thoraxchirurgie und bildgebenden Disziplinen in der Auswahl, Therapie und Nachsorge von Emphysem-Patienten erforderlich. Das vorliegende Positionspapier beschreibterforderlicheStruktur-undQualitÀtsvoraussetzungen von Behandlungszentren.


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W. Gesierich, K. Darwiche, F. Döllinger et al.

Pneumologie 2020; 74: 17–23

J. Geiseler, M. Westhoff, D. Dellweg et al

Pneumologie 2019; 73: 716–722

Grund des vorliegenden Positionspapiers ist eine aktuelle juristische Diskussion ĂŒber die Abrechenbarkeit von beatmungsfreien Intervallen im Rahmen einer akuten nichtinvasiven Beatmung ĂŒber ca. 16 Stunden tĂ€glich bei einem Patienten mit Sepsis zur Vermeidung der Intubation. Das Landessozialgericht Baden-WĂŒrttemberg hatte mit Verweis, dass eine Gewöhnung an die Beatmung, die Voraussetzung sei fĂŒr eine Entwöhnung von der Beatmung, im vorliegenden Fall nicht nachgewiesen sei, geurteilt, dass die beatmungsfreien Intervalle nicht zur Beatmungszeit hinzuzuzĂ€hlen seien. Das Gericht folgte den AusfĂŒhrungen eines Gutachters des MDK, dass fĂŒr die Gewöhnung an Beatmung neben anderen Kriterien der Nachweis einer Hypo- bzw. Atrophie der Zwerchfellmuskulatur aufgrund von wissenschaftlichen Daten notwendig sei und damit dieser Nachweis von den Kliniken zu fĂŒhren sei. Unter anderem wird auf die Vorgaben des Bundessozialgerichts (Nach den ausdrĂŒcklichen Darlegungen des BSG [19. 12. 2017, B 1 KR 18117 R, SozR 4 – 5562 § 9 Nr. 8] sind Spontanatmungsstunden nach Wortlaut und Regelungssystem der DKR lOOlh nur dann als Beatmungsstunden mitzuzĂ€hlen, wenn der Wechsel von Beatmung und Spontanatmung in einer Phase der Entwöhnung erfolgt. Dies setzt eine vorherige Gewöhnung an die maschinelle Beatmung voraus) verwiesen.

Der Spruch des 11. Senats des Landes-Sozialgerichts Baden-WĂŒrttemberg in Stuttgart vom 23. 07. 2019 [L 11 KR 717/18 ZVW] interpretiert hierzu Studien und Untersuchungen, was weder wissenschaftlich, pathophysiologisch noch klinisch nachvollziehbar ist und nicht dem aktuellen wissenschaftlichen und klinischen Kenntnisstand entspricht. DarĂŒber hinaus wird mit dem Begriff „Gewöhnung“ im Kontext der Beatmung von juristischer Seite ein Zustand neu dekliniert, den es in der Beatmungs-Medizin nicht gibt, da dieser, wie noch ausgefĂŒhrt wird, nicht sinnig ist und es auch nicht sein kann.

Aufgrund der in diesem Urteil aufgestellten nicht zutreffenden Behauptungen zu wissenschaftlichen Aspekten des Weanings mit entsprechend finanziellen Implikationen fĂŒr die Abrechnung der Kliniken sehen sich die DGP und der VPK zu der Publikation des folgenden Positionspapiers verpflichtet


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J. Geiseler, M. Westhoff, D. Dellweg et al

Pneumologie 2019; 73: 716–722

Positionspapier der Deutschen Atemwegsliga e.V., der Deutschen Gesellschaft fĂŒr Pneumologie und Beatmungsmedizin e.Vund des Verbandes pneumologischer Kliniken e.V.

AWL November 2019

Digitalisierung  im  Gesundheitswesen ist ein gesundheitspolitisch hochaktuelles Thema. Das Potential der Digitalisierung ist groß, verĂ€ndert sich mit hoher Dynamik und ist kaum konkret abschĂ€tzbar: eine effizientere Arzt-Patientenkommunikation, Prozessoptimierungen im ambulanten oder stationĂ€ren   Bereich, im Zusammenspiel zwischen ambulanter und stationĂ€rer Versorgung oder einfache Alltagshilfen stehen zur Diskussion. FĂŒr den Bereich der Atemwegs- und Lungenerkrankungen bieten derzeit die   Umsetzung der europĂ€ischen Medizinprodukteverordnung  und  das  geplante  digitale Versorgungsgesetz Chancen,  aber auch Herausforderungen. Einerseits wird bald die Verschreibung und Erstattung pneumologischer digitaler Hilfsmittel möglich sein, andererseits steigen die Sicherheitsanforderungen an digitale Hilfsmittel wie z.B. Gesundheitsapps.


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Positionspapier der Deutschen Atemwegsliga e.V., der Deutschen Gesellschaft fĂŒr Pneumologie und Beatmungsmedizin e.Vund des Verbandes pneumologischer Kliniken e.V.

AWL November 2019

F. J. F. Herth, N. Reinmuth, D. Wormanns et al.

Pneumologie 2019

Seit dem letzten gemeinsamen Positionspapier der Deutschen Röntgengesellschaft und der Deutschen Gesellschaft fĂŒr Pneumologie und Beatmungsmedizin im Jahr 2011 hat sich die Datenlage zur LungenkrebsfrĂŒherkennung mit Niedrigdosis-CT deutlich erweitert und in der 2018 revidierten S3-Leitlinie Lungenkarzinom wird eine schwache Empfehlung zur LungenkrebsfrĂŒherkennung mit Niedrigdosis-CT in einem qualitĂ€tsgesicherten FrĂŒherkennungsprogramm ausgesprochen. Diese neuen Entwicklungen erforderten eine Neupositionierung der beteiligten Fachgesellschaften. Das vorliegende Positionspapier beschreibt GrundzĂŒge eines qualitĂ€tsgesicherten FrĂŒherkennungsprogramms fĂŒr Lungenkrebs in Deutschland.


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F. J. F. Herth, N. Reinmuth, D. Wormanns et al.

Pneumologie 2019

Tobacco Control Committee

ERS

The ERS Tobacco Control Committee (TCC) published the position paper on tobacco harm reduction in May 2019.

The ERS TCC believe that current strategies which support the use of alternative nicotine delivery products for smoking cessation are not effective as they are based upon incorrect assumptions and undocumented claims about the safety and effectiveness of alternative nicotine delivery products for smoking cessation.

Therefore, the statement brings together scientifically-backed arguments for why a tobacco harm reduction strategy should not be used as a population-based strategy in tobacco control, including that harm reduction arguments are:

- Based on incorrect claims that smokers cannot or will not quit smoking
- Reliant upon undocumented assumptions that alternative nicotine delivery products are highly effective as a smoking cessation aid
- Built on incorrect assumptions that smokers will replace conventional cigarettes with alternative nicotine delivery products
- Ignorant to the lack of evidence to show that alternative nicotine delivery products are safe for human health

Die deutsche Übersetzung durch die DGP finden Sie hier: ERS Positionspapier zur Tabak-Harm-Reduction


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Tobacco Control Committee

ERS

Michael Dreher, Berthold Jany, Georg Nilius, Holger Woehrle, Rembert Koczulla

Dtsch Med Wochenschr 2019; 144: 457–462

FĂŒr die Pneumologie bietet die Digitalisierung Chancen und Risiken, da durch Anwendung neuer Technologien wie Telemedizin und Apps sowie die Auswertung der dadurch entstehenden großen Datenmengen eine Möglichkeit besteht, Erkrankungen besser zu verstehen und therapeutisch zu managen. Risiken liegen sowohl in der Sicherheit im Umgang mit den Daten sowie der Datenhoheit als auch in der Automatisierung von AblĂ€ufen.


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Michael Dreher, Berthold Jany, Georg Nilius, Holger Woehrle, Rembert Koczulla

Dtsch Med Wochenschr 2019; 144: 457–462

W. J. Randerath, M. Hetzel, M. Pfeifer, T. Voshaar, K. Rabe

Pneumologie 2018; 72: 817–819

Die Deutsche Gesellschaft fĂŒr Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) und der Verband Pneumologischer Kliniken (VPK) sprechen sich in einer gemeinsamen Stellungnahme fĂŒr eine Aufwertung der Pneumologie in der gestuften Notfallversorgung aus. In der aktuellen Gesetzgebung wird die Inanspruchnahme der Notfallambulanzen durch Patienten mit akuten pneumologischen Krankheitsbildern nur unzureichend berĂŒcksichtig. DGP und VPK regen daher eine rasche Überarbeitung der gestuften Notfallversorgung an. Die Pneumologie sollte unter BerĂŒcksichtigung von MorbiditĂ€t, MortalitĂ€t, epidemiologischer Entwicklung und insbesondere auch AkuitĂ€t und etablierten Notfalltherapien neben den internistischen Fachbereichen Kardiologie und Gastroenterologie in der Kategorie A der gestuften Notfallversorgung aufgefĂŒhrt werden.


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W. J. Randerath, M. Hetzel, M. Pfeifer, T. Voshaar, K. Rabe

Pneumologie 2018; 72: 817–819

Holger Schulz, Stefan Karrasch,Georg Bölke et al.

DGP

In diesem Positionspapier fasst die Deutsche Gesellschaft fĂŒr Pneumologie und Beatmungsmedizin den aktuellen Wissensstand zu den Gesundheitseffekten von Luftschadstoffen zusammen und leitet daraus Empfehlungen fĂŒr einen umweltbezogenen Gesundheitsschutz ab.


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Holger Schulz, Stefan Karrasch,Georg Bölke et al.

DGP

Randerath WJ et al.

Pneumologie 2018; 72: 557–55

Die Kodierung der Beatmungsstunden einer NIV bei intensivmedizinisch versorgten Patienten ist aktuell Gegenstand intensiver Diskussionen und juristischer Verfahren. Im Jahre 2013 hatten der VPK und die DGP ein Positionspapier zu dieser Thematik erstellt, das bereits alle wesentlichen Inhalte enthĂ€lt, die aktuell infrage gestellt werden  


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Randerath WJ et al.

Pneumologie 2018; 72: 557–55

A statement prepared by the ERS Tobacco Control Committee

European Respiratory Society

What are heated tobacco products?

Heated tobacco is a new nicotine delivery system that is commonly referred to as “Heat-not-Burn” by the tobacco industry. Heated tobacco products consist of a small tobacco stick that is heated electronically, rather than burned. The tobacco industry is actively pursuing the market with sales on the rise of products such as ‘iQOS’, ‘glo’, and ‘revo’.

Tobacco industry research claims a 90-95% reduction in harm

According to a press release by the tobacco industry the main ingredient in their heated tobacco products is water, whereas the main ingredient is tar in conventional cigarettes. The tobacco industry claims that there is a 90-95% reduction in harmful and potentially harmful substances and toxicity.


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A statement prepared by the ERS Tobacco Control Committee

European Respiratory Society

Deutsche InterdisziplinĂ€re Gesellschaft fĂŒr Außerklinische Beatmung (DIGAB e.V.) zusammen mit Bund der Pneumologen (BdP), Deutsche Gesellschaft fĂŒr Neurologische Intensivmedizin (DGNI e.V.), Deutsche Gesellschaft fĂŒr Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP e.V.), Deutscher HausĂ€rzteverband e.V., Deutsche InterdisziplinĂ€re Vereinigung fĂŒr Intensivmedizin (DIVI e.V.), Verband Pneumologischer Kliniken (VPK)

Pneumologie 2017; 71: 204–206

Grundlage dieses Positionspapers ist die in den letzten Jahren zu beobachtende starke Zunahme aufwendiger hĂ€uslicher Krankenpflege (Behandlungspflege nach §37 SGB V) bei Patienten mit Tracheostoma. WĂ€hrend die Fallzahl nach einer Erhebung im Jahr 2005 auf ca. 1000 FĂ€lle begrenzt war [1], betrĂ€gt sie nach Hochrechnung verschiedener Krankenkassen derzeit vermutlich zwischen 15000 und 30000 Patienten. Die Versorgungskosten belaufen sich mittlerweile auf 2–4 Milliarden Euro/Jahr. Die genaue PrĂ€valenz ist insbesondere im Hinblick auf eine gleichzeitige Beatmungstherapie derzeit jedoch nicht ĂŒber Routinedaten ermittelbar, da das Kodierungssystem diese Situation bislang nicht abgebildet hat. Das Positionspapier fasst daher die wesentlichen Erkenntnisse zu diesem Thema zusammen, um die dringende Notwendigkeit einer strukturierten,sektorĂŒbergreifenden und qualitĂ€tsgesicherten Versorgung unter Einbeziehung von Experten in diesem Bereich aufzuzeigen.

Korrespondenzadresse: Dr. Simone Rosseau, GeschĂ€ftsfĂŒhrender Vorstand, 2. Vorsitzende, Deutsche InterdisziplinĂ€re Gesellschft fĂŒr Außerklinische Beatmung (DIGAB e.V.), simone.rosseau@digab.de


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Deutsche InterdisziplinĂ€re Gesellschaft fĂŒr Außerklinische Beatmung (DIGAB e.V.) zusammen mit Bund der Pneumologen (BdP), Deutsche Gesellschaft fĂŒr Neurologische Intensivmedizin (DGNI e.V.), Deutsche Gesellschaft fĂŒr Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP e.V.), Deutscher HausĂ€rzteverband e.V., Deutsche InterdisziplinĂ€re Vereinigung fĂŒr Intensivmedizin (DIVI e.V.), Verband Pneumologischer Kliniken (VPK)

Pneumologie 2017; 71: 204–206

W. Randerath, M. Bögel, C. Franke et al.

Pneumologie 2017; 71: 81–85

Der Einsatz des Telemonitorings bei schlafbezogenen Atmungsstörungen (SBAS) kann zukĂŒnftig die Betreuung der Patienten wesentlich unterstĂŒtzen. Ziel ist es dabei, den Ärzten zu ermöglichen, Therapieprobleme zeitnah zu erfassen und so dieTherapieadhĂ€renz der Patienten zu verbessern. In diesem Positionspapier nehmen die Deutsche Gesellschaft fĂŒr Schlafforschung und Schlafmedizin, die Deutsche Gesellschaft fĂŒr Pneumologie und Beatmungsmedizin, der Verband pneumologischer Kliniken und der Bundesverband der Pneumologen, Schlaf- und Beatmungsmediziner Stellung zu wichtigen Aspekten fĂŒr die Umsetzung des Telemonitorings bei SBAS und beschreiben die erforderlichen Rahmenbedingungen.


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W. Randerath, M. Bögel, C. Franke et al.

Pneumologie 2017; 71: 81–85

M. Kreuter, D. Nowak, T. RĂŒther, E. Hoch, R. Thomasius, C. Vogelberg, M. Brockstedt, A. Hellmann, H. Gohlke, B. Jany, R. Loddenkemper

Pneumologie 2016; 70: 87–97

In diesem Positionspapier werden auf Grundlage der aktuellen wissenschaftlichen Literatur die Gesundheitsrisiken von Cannabis aufgezeigt, zusĂ€tzlich werden die bei einigen Krankheiten potenziell symptommindernden Wirkungen diskutiert. 


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M. Kreuter, D. Nowak, T. RĂŒther, E. Hoch, R. Thomasius, C. Vogelberg, M. Brockstedt, A. Hellmann, H. Gohlke, B. Jany, R. Loddenkemper

Pneumologie 2016; 70: 87–97

D. Nowak, H. Gohlke, T. Hering, F.J.F. Herth, B. Jany, T. Raupach, T.Welte, R. Loddenkemper

Pneumologie 2015; 69: 131 – 134

Seit etwa 2008 werden E-Zigaretten frei verkauft, zunĂ€chst via Internet-Vertrieb, spĂ€ter in SpezialgeschĂ€ften, jetzt auch in nicht spezialisierten Verkaufsstellen. Dabei wird Nikotin nicht konventionell geraucht, sondern „gedampft“ (engl. „to vape“). Auch Aromastoffe ohne Nikotin kommen zum Einsatz. Begrifflich schließt die Bezeichnung E-Zigarette in diesem Positionspapier auch andere elektronische Inhalationsprodukte wie E-Shishas (E-Wasserpfeifen), E-Zigarren und E-Pfeifen ein.


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D. Nowak, H. Gohlke, T. Hering, F.J.F. Herth, B. Jany, T. Raupach, T.Welte, R. Loddenkemper

Pneumologie 2015; 69: 131 – 134

F. J. F Herth, H. Hoffmann, C. P. Heussel, J. Biederer, A. Gröschel

Pneumologie 2014; 68: 781–783

Nach wie vor stellt der Lungenkrebs weltweit die am hĂ€ufigsten zum Tode fĂŒhrende Krebserkrankung dar. Die spĂ€te Diagnosestellung ist beim Lungenkarzinom ein relevantes Problem, sodass die Notwendigkeit einer FrĂŒherkennung unumstritten ist. Die hierzu grĂ¶ĂŸte Studie wurde im November 2011 erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt: Die Daten der National Lung Cancer Screening Trial (NLST) zeigten, dass durch die Anwendung eines jĂ€hrlichen Screenings mit Niedrigdosis-Computertomografie (LCDT) eine 20%-ige relative Reduktion der LungenkrebsmortalitĂ€t erzielt werden kann. Die Daten wurden ausgiebig diskutiert und fĂŒhrten zu einer ersten Stellungnahme deutscher Fachgesellschaften.


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F. J. F Herth, H. Hoffmann, C. P. Heussel, J. Biederer, A. Gröschel

Pneumologie 2014; 68: 781–783

H. Magnussen, R. W. Hauck, H. Worth, F. J. F. Herth

Pneumologie 2014; 68: 591–593

Die Erstfassung der Leitlinie zu Langzeit-Sauerstofftherapie wurde 2001 entsprechend der methodischen Empfehlungen zur Bearbeitung von Leitlinien der Diagnostik und Therapie der Arbeitsgemeinschaft der wissenschaftlichen medizinischen Fachgesellschaft (AWMF) erstellt. Die Aktualisierung der Leitlinie erfolgte 2008 auf der Grundlage einer Konsensuskonferenz 2007.

Im Januar 2009 wurde eine Studie zur Langzeitsauerstofftherapie (Effectiveness of Long-term Oxygen Therapy in Treating People With Chronic Obstructive Pulmonary Disease, LOTT) mit insgesamt 737 Patienten in den Vereinigten Staaten begonnen. Bis zum Dezember 2015 wird die Studie voraussichtlich abgeschlossen sein. Zu den Einschlusskriterien gehören eine COPD mit einer FEV1 < 70 % des Sollwertes und einer O2-SĂ€ttigung zwischen 89 % und 93 % in Ruhe oder einer Belastungshypoxie mit Abfall der O2-SĂ€ttigung unter 90 % ĂŒber mehr als 10 Sekunden im 6-Minuten-Gehtest. Patienten werden dann entweder in einen Arm mit oder ohne Sauerstoffversorgung randomisiert. Im zweiten Arm der Studie werden die Patienten zunĂ€chst nicht mit Sauerstoff behandelt, sondern erhalten diese Therapie erst, wenn sie eine schwere RuhehypoxĂ€mie entwickelt haben.


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H. Magnussen, R. W. Hauck, H. Worth, F. J. F. Herth

Pneumologie 2014; 68: 591–593

Deutsche Gesellschaft fĂŒr Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP), die Deutsche Gesellschaft fĂŒr Schlafforschung und –medizin (DGSM), der Verband Pneumologischer Kliniken (VPK) und der Bundesverband der Pneumologen (BdP)

Pneumologie 2014; 68: 15–18

Schlafbezogene Atmungsstörungen beeinflussen LebensqualitĂ€t, MorbiditĂ€t und MortalitĂ€t betroffener Patienten in erheblichem Maße. Daneben haben sie auch wegen ihrer PrĂ€valenz hohe Relevanz fĂŒr das Gesundheitswesen und die Volkswirtschaft. Die Deutsche Gesellschaft fĂŒr Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP), die Deutsche Gesellschaft fĂŒr Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM), der Verband Pneumologischer Kliniken (VPK) und der Bundesverband der Pneumologen (BdP) stellen medizinische Fachgesellschaften und Organisationen dar, deren Mitglieder sich unter anderem schwerpunktmĂ€ĂŸig mit der Diagnostik und Therapie schlafbezogener Atmungsstörungen beschĂ€ftigen. Aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Versorgung von Patienten mit SBAS sehen sie erhebliche Eingriffe in die QualitĂ€t der Betreuung, in der Therapieeinleitung, in der Versorgung mit Hilfsmitteln, in der Nachsorge und in der Wahrnehmung Ă€rztlicher Aufgaben. Die Gesellschaften halten es daher fĂŒr unumgĂ€nglich, dieses gemeinsame Positionspapier zu veröffentlichen. Es basiert auf der intensiven WĂŒrdigung und Diskussion der wissenschaftlichen Literatur sowie der klinischen Praxis und Konsensbildung in einer Expertenkommission, die in ausfĂŒhrlicher Darstellung zeitgleich veröffentlicht wird (Randerath et al., Pneumologie 2/2014, Somnologie 1/2014).


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Deutsche Gesellschaft fĂŒr Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP), die Deutsche Gesellschaft fĂŒr Schlafforschung und –medizin (DGSM), der Verband Pneumologischer Kliniken (VPK) und der Bundesverband der Pneumologen (BdP)

Pneumologie 2014; 68: 15–18

W. Randerath et al.

Pneumologie 2013; 67(07): 371-375

Die Beatmung respiratorisch insuffizienter Patienten stellt einen wichtigen Schwerpunkt der intensivmedizinischen Versorgung dar. Je nach klinischer Situation und zugrundeliegendem Krankheitsbild kann sie mittels invasivem oder nicht-invasivem Zugang durchgefĂŒhrt werden. Abrechnungsgrundlage der VergĂŒtung stellt im System diagnosebezogener Fallgruppen (DRG-System) der Aufwand und Ressourcenverbrauch fĂŒr einen Krankheitsfall dar. Dieser richtet sich bei beatmeten Patienten nach der Anzahl der Beatmungsstunden und ist in den deutschen Kodierrichtlinien festgelegt. Mit diesem Positionspapier stellen die Deutsche Gesellschaft fĂŒr Pneumologie und Beatmungsmedizin und der Verband pneumologischer Kliniken einige Punkte der Kodierrichtlinien klar, die bei invasiv und nicht-invasiv beatmeten Patienten in der intensivmedizinischen Versorgung von Relevanz sind.


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W. Randerath et al.

Pneumologie 2013; 67(07): 371-375